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Do, 10:42 Uhr
19.07.2018
Verkehrs-Update

Längere Vollsperrung der A 38 Richtung Leipzig

Auf der A 38 Richtung Leipzig war Mittwochnachmittag kurz nach der Landesgrenze Sachsen-Anhalt bei Berga nach einem Lkw-Unfall ein Feuer ausgebrochen und Industriekleber auf die Fahrbahn gelaufen...

Richtung Leipzig ist alles dicht (Foto: Freiwillige Feuerwehr Berga)
Hierdurch wurde die Fahrbahndecke so sehr beschädigt, dass ein Fahren darauf nicht mehr gefahrlos möglich ist.

Es wurden Donnerstagvormittag Metallplatten über die beschädigte Fahrbahn gelegt, sodass 10:30 Uhr alle Laster, die seit Mittwochabend im Stau standen, weiterfahren konnten.

Die beschädigte Fahrbahndecke muss ausgetauscht werden, sodass die Fahrbahn Richtung Leipzig weiterhin gesperrt bleibt und der Verkehr an der Anschlussstelle Heringen abgeleitet wird. Es werden derzeit alternative Umleitungen bzw. Vorbeileitungen des Verkehrs an der Unfallstelle geprüft.
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Kommentare

19.07.2018, 15.02 Uhr
Leser X | Und wieder wurde ein neues Kapitel...
... des alltäglichen Verkehrs-Horrors geschrieben. Es wird nicht besser, solange die Politik nicht wenigstens beginnt, die Voraussetzungen zu schaffen, dass das ganze Zeugs mehr auf die Schienen verlagert wird. So geht der ganz "normale" Wahnsinn Tag für Tag weiter.
19.07.2018, 17.18 Uhr
Jäger53 | LKW auf die Schiene
So lange die Automafia( vertreten durch bestimmte Politiker)im Bundestag sitzen wird es niemals
eine Änderung geben,dass die LKW auf die Schiene kommen. Wir brauchen ganz neu Parteien.für
den Bundestag.
19.07.2018, 19.43 Uhr
Leser X | Jäger53
Ich kann Ihr Ansinnen zwar verstehen, aber wo wollen Sie denn gleich mehrere neue Parteien hernehmen? Wir, der Souverän, müssen mal wirklich souverän sein und die Parteien dazu bringen. Rein theoretisch hätten wir ja schon eine, wenn Sie wissen welche ich meine. Nur die haben für sowas leider wenig Zeit, da sie alle ihre Energie im Kampf gegen Putin und Erdogan verwenden müssen...
19.07.2018, 20.36 Uhr
Kobold2 | Träumt weiter
Mitte der 90er wurde mir noch gelehrt, das die Bahn nicht in der Lage ist, nur 10- 15 % des Güteraufkommens zu übernehmen.
Man muss nicht studiert haben, um zu wissen, das die Situation seit dem nicht besser geworden ist.
Wen der zunehmende LKW Verkehr stört, darf gern bei sich selbst anfangen.
Onlinehandel incl. Retouren sind ja sooo toll.
So lange hier nicht die Ursache feststeht, ist das übliche, einseitige Spekulieren nicht zielführend.
20.07.2018, 08.13 Uhr
Leser X | Kobold2
Mitte der 90er ist aber auch schon lange her. Ich bin ganz sicher, dass diese Zahl sehr steigerungsfähig ist, wenn die entsprechende Infrastruktur geschaffen wird. Es fehlt jedoch der politische Willen.
20.07.2018, 10.25 Uhr
Andreas Dittmar | Da hat der LeserX vollkommen Recht
Hier ist der Ausbaustand der Schnellfahrstrecken.
https://de.wikipedia.org/wiki/Schnellfahrstrecke#/media/File:ICE_Network.png
Wer jetzt denkt, dass davon auch der Güterverkehr profitiert, der gibt mal bei Google "Schnellfahrstrecken Güterzüge" ein. Die Neubaustrecke durch den Thüringer Wald scheint da ein Problemfall zu sein.
Auch Prioritäten scheinen bei der Bahn mehr auf Kommerz als auf Infrastruktur zu liegen. Anstatt eine sauteure Bahnstrecke von Ulm nach Stuttgart zu bauen und dort den Bahnhof tieferzulegen (vermutlich weil da ein Stern oben drauf ist :-)) hätte man sich um die Nord-Süd und Ost-West Achse kümmern sollen. Dann kann man in Putgarten auf den Trailer fahren und in Bozen wieder runter. Die Österreicher praktizieren das schon. Ab Wörgl kann man mit dem LKW Bahn fahren.
20.07.2018, 12.21 Uhr
Kobold2 | Recht haben und Realität
Ich weiß nicht, woher ihr eure Sicherheit nehmt?
Mitte der 90er, habe ich absichtlich erwähnt, um aufzuzeigen, daß das Güteraufkommen seit dem so rasant angestiegen ist, das die Bahn in dem Maße nicht Schritt halten konnte.
Politischer Wille fehlt sicher an einigen Stellen, kann aber die Forderungen der Industrie und den Endverbrauchern nicht gerecht werden. Jeder will seine Onlinebestellungen nach 1-
2 Tagen vor der Tür haben. Das dringend benötigte Ersatzteil kommt selbstverständlich am nächsten morgen, usw....
Time is Money, kurze, flexible Laufzeiten sind gefragt und werden von jedem gefordert. Dem kann die Bahn
, schon technisch, nicht gerecht werden. Wörgl ist ein Tropfen auf den heissen Stein, denn trotzdem rollen noch reichlich Lastzüge über den Brenner. Dagegen hilft auch die extra Brennermaut nicht, ebenso die künstliche Verlangsamung durch Blockabfertigung.
Unbestritten gibt es den einen, oder anderen Optimierungsbedarf. Selbst bei deren Ausschöpfung wird sich an der Gesamtsituation nichts merklich ändern. Blühende Landschaften will jeder. Das Netz der Zulieferer,für die Großindustrie wird dadurch territorial verteilt, damit sich auch hintersten Gewerbegebiet noch jemand ansiedelt.
Jeder braucht einen Job. Irgendwie muß das Zeug ja mal an den Bestimmungsort?.
Bahn ? Der Bahnhof ist in den meisten Orten im Zentrum, die Gewerbegebiete am Ortsrand.....
Klingelts ?
In 4 Stunden ist man mit dem LKW in Hamburg, in 7- 8 Stunden in Antwerpen, oder Rotterdam und in ~20 Stunden in Barcelona.
Mit der Bahn never ever.
Das ist die Realität und nicht das, was einem Politiker und Medien weiß machen wollen .
20.07.2018, 12.52 Uhr
Jürgen Wiethoff | Vom Kopf auf die Füße
Man könnte sehr viel verändern, wenn man endlich das Verkehrsrecht vom Kopf auf die Füße stellen würde. Weg mit den Begriffen „Verkehrssünde“ und „Bußgeld“. Nur noch geringe Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung mit einer Geldstrafe belegen. Alles Schwerwiegende mit dem zeitweisen oder völligen Ausschluss aus dem Straßenverkehr ahnden.
Niemand kann dann mehr für sich festlegen, welche Verstöße man sich leisten kann und will. Kein Arbeitgeber kann seine Beschäftigten antreiben, im Straßenverkehr mehr zu leisten.

Sie können sich doch sicher auch keinen Schiedsrichter in irgendeiner Mannschaftssportart vorstellen, der statt Ermahnungen, Verwarnungen, Zeitstrafen, Platzverweisen am Spielfeldrand einen Kassierer sitzen hat, oder?
20.07.2018, 12.52 Uhr
tannhäuser | Irgendwie klingt das absurd...
Ich möchte keinem der Kommentatoren zu nahe treten, weil jeder irgendwie Recht hat.

Und zwar zum Thema Güterverkehr auf der Schiene. Ich denke auch, dass da noch Potenzial vorhanden ist. Das müsste aber wohl auf Umwegen auf weniger stark frequentierten Strecken wohl auch nachts geschehen.

Es gibt einige sowohl beim Personen- und Güterverkehr sehr strapazierte Magistralen.

Das ist lästig bis gesundheitsschädigend für die Anwohner und die Strecken sind einem starken Verschleiss ausgesetzt. Wenn da Unfälle passieren oder Reparaturen anstehen, bricht auf den Ausweichstellen alles zusammen.

Wozu haben wir hochbezahlte Minister und eine unüberschaubare Masse an Staatssekretären und Referenden, wenn die es seit Jahren nicht schaffen, hier akzeptable Lösungen für alle Beteiligten zu finden?
20.07.2018, 13.38 Uhr
Kobold2 | Arbeitgeber
Der Arbeitgeber, der die Beschäftigten antreibt, ist das kleinere Übel. Den kann man wechseln. Der Bedarf an Fahrern kann schon seit Jahren nicht ausreichend abgedeckt werden.
Es gibt ne Menge anderer Faktoren die den Fahrern den Alltag erschweren. Die allg. Akzeptanz und Achtung dieses Jobs in der Öffentlichkeit, wäre in Deutschland schon mal ein Anfang.
Im Rest von Europa ist man da schon seit Jahren weiter.
20.07.2018, 16.34 Uhr
Andreas Dittmar | So bringt man keine Güter auf die Schiene
Die SFS Berlin-Nürnberg auch VDE 8 genannt umfasst den Neu bzw. Ausbau der ca. 500 km langen Bahntrasse. Für das Projekt wurden vom Bund 10 Mr. Euro veranschlagt. Weitere 3 Mrd. waren für den 170 km langen Streckenabschnitt Nürnberg-München vorgesehen. Die Strecken Nürnberg-Ingolstadt und Petershausen-München wurden 2006 fertiggestellt. 3,6 Mrd Euro wurden dort bereits verbaut.
Die neu gebauten Streckenabschnitte sind zweigleisig mit Überholbahnhöfen im Abstand von 20 km. Lediglich der 82 km lange Abschnitt Ebensfeld-Nürnberg wird bis 2030 viergleisig ausgebaut und zwar während des laufenden Betriebs. Für die 50 km zw. Ingolstadt und Petershausen hat man leider noch keinen Plan. Fazit 620 von 670 km Bahntrasse modernisiert, 14 Mrd. Euro ? ausgegeben, Fahrzeit für den Personenverkehr von 6h auf 4h verkürzt. Wow fast so schnell wie mit dem Flieger.... Was hat man hier eigentlich wirklich gebaut ? Eine Autobahn mit einer Fahrspur pro Richtung und im Abstand von 20 km eine Pannenbucht. LKW's dürfen hier nur 80 km/h fahren und haben dem Ferrari, der mindestens 160 km/h fahren muß, an der nächsten Pannenbucht vorbeizulassen. Der hat es aus Prestigegründen eilig. Achtung die Baustelle nicht vergessen.
Stuttgart 21 wurde ursprünglich mit 2 Mrd. Euro geplant. 7 Mrd. wurden schon verbaut. Man rechnet ungefähr mit 8 Mrd. Euro für die 25 km !!!! zwischen Stuttgart und Wendlingen. Jetz kann man die Karte her nehmen, die ich weiter oben gepostet habe und sich fragen, warum man nicht diese 8 Mrd für einen viergleisigen Ausbau der Nord-Süd Trasse verwendet hat. Das können der Bahn-Chef, der Wirtschafts- und der Verkehrsminister erklären.
Ich habe jetzt leider etwas weiter ausgeholt aber ich denke für die Zusammenhänge war es notwendig.
20.07.2018, 17.13 Uhr
tannhäuser | Danke Andreas Dittmar!
Das Thema Güterverkehr bei der Bahn fällt in der öffentlichen Wahrnehmung oder Medienpräsenz immer wieder hinten runter.

Stehenbleibende ICE's und je nach Jahreszeit hitzekollabierende oder beinahe erfrierende Fahrgäste sind natürlich interessanter als wirtschaftlich und umweltgerecht verschenktes Potenzial im Güterverkehr auf der Schiene.

Ob aus Unfähigkeit oder Intoleranz gegen diesen alternativen Transportweg wage ich nicht definitiv zu beantworten. Ich tippe auf eine Maische beider Optionen.
20.07.2018, 18.16 Uhr
Jürgen Wiethoff | Zu kurz gedacht, Kobold2
Es gibt da z.B. auch den Ing., der von seinem Chef hört: "ich musste den Termin akzeptieren. Ist für die Firma wichtig, dass sie pünktlich sind. Nun machen Sie mal. Wozu habe ich Ihnen den schönen Dienstwagen bereitgestellt??"
Ich nehme an, diese Art Druck ist genau so häufig, wie die auf Berufskraftfahrer.
20.07.2018, 20.38 Uhr
Kobold2 | Was ist da zu kurz
Die Dienstreise eines Ing. hat mit der Verlagerung der Güter auf die Schiene so viel zu tun, das der Ing. auch die Bahn nehmen könnte und mal auf die Präsentation seines tollen Dienstwagens verzichten kann.
Ihr könnt da weiter mit Zahlen jonglieren, ist aber an der Realität vorbei.
Schaut euch doch an, wie viele Zulieferer es für die Automobilindustrie allein in Thüringen gibt ! Macht denen doch mal Vorschläge für einen Bahntransport und postet hier mal die Antworten!
21.07.2018, 13.07 Uhr
Andreas Dittmar | @Kobold 2
Das ist eine flexieble Schnellfahrstrecke der ÖBB. Die Unterinntalbahn. Die Strecke ist viergleisig und für 220 km/h ausgelegt. Kann man sowas nicht auch hier in Deutschland bauen ? Dann würde auch RoLa an Bedeutung gewinnen.

http://presse.oebb.at/de/presseinformationen/brenner-nordzulauf-umfrage-zeigt-grosse-mehrheit-fuer-eine-neue-bahnstrecke-im-inntal#lg=1&slide=0

http://presse.oebb.at/de/presseinformationen/brenner-nordzulauf-umfrage-zeigt-grosse-mehrheit-fuer-eine-neue-bahnstrecke-im-inntal

Südlich von München ist zur Staatsgrenze D/AT ist die Infrastruktur total am Limit . Orientierungslose Politiker sind ein Garant dafür, dass es auch so bleibt.

http://www.tt.com/politik/landespolitik/14605825-91/unterinntalbahn-bayern-rufen-zur-demo-tiroler-setzen-auf-politik.csp
21.07.2018, 20.11 Uhr
M. Kuester | 20 Jahre nach...
Programmen wie MORA C. Wo man eine Wirtschaflichkeitsprüfung durchführte und in der Folge nahezu fast alle Güteranschlüsse kündigte und zurück baute, ganze Güterbahnhöfe stilllegte. Selbst Bahnhöfe massenhaft auf Haltepunktniveau zurück stutzte und die notwendigen Ausweichgleise kappte. Da träumt man noch immer von der Verlagerung auf die Schiene?

Güterverkehr läuft, aber mehr transeuropäisch. Von und zu den Seehäfen, quer durch Europa. Zeit- und Kostendruck sind dort gleich. Arbeitsbedingungen ähnlich. Wobei die Bahn im Wettbewerb immer benachteiligt sein wird. Die Strecken sind aus- und teilweise lange überlastet. Fernverkehr hat Vorrang, vor Nahverkehr, DB Cargo. Private Güter EVU kommen zuletzt und stehen entsprechend oft und lange auf der Seite.

Die Neubaustrecken sind auch nur noch bedingt geeignet. Auf Strecken wie Halle / Leipzig - Nürnberg gilt ohnehin stellenweise Tunnelbegnungsverbot, was die Kapazität merklich drückt (Die Konservativen in Bayern haben es auf ihrer Seite verschlafen). Es wird gänzlich ohne herkömmliche Signale gefahren, ohne ETCS läuft da also nichts. Die ganzen Altbaureihen und damit ziemlich viele private EVU, könnten und dürfen da also nicht einmal fahren.

Wenn das mit Gütern auf die Schiene noch etwas werden soll, müsste man die nächsten 20 bis 30 Jahre mehr investieren, als derzeit in Schiene und Straße zusammen. Den Wettbewerb verzerren, die Straße künstlich unattraktiv machen oder die Schiene subventionieren. Der Zug ist abgefahren...
21.07.2018, 21.12 Uhr
Kobold2 | Endlich mal jemand, der die Realität erkannt hat
Jedes weitere Umschlagen der Güter verursacht Kosten und verringert damit die Wettewerbsfähigkeit der Wirtschaft.
Zur rollenden Landstraße gehören nicht nur Bahnhöfe, sondern auch Parkplätze. Die Größe eines Baumarktparkplatzes ereicht da bei weitem nicht.
Es klappt ja noch nicht mal mit der Aktzeptanz eines Autohofes an der A 38. Die Parkplatzsituation ist seit Jahren, mehr als unzufrieden. Alles was hier angeführt wird verbessert die Gesamtsituation nicht merklich.
Im kombinierten Verkehr müssen noch die Lenk-nd Ruhezeiten, sowie die Zeitfenster beim Be- , oder Entlader, mit den Fahrzeiten der Bahn in Einklang gebracht werden. Darunter
leidet die Flexiblität und es verursacht weitere Kosten.
Anfang dieses Jahrzehnts hat MDC in Kölleda einen Gleisanschluß erhalten. Damals für den Transport der Motoren nach Sindelfingen. Ob es in zwischen ausgeweitet wurde, weis ich nicht.
Blieben damals immer noch Transporte nach Ludwigsfelde, Bremen, Düsseldorf, Untertürkheim und Spanien .
Jeweils mehrere Lastzüge pro Werk täglich.
Die ganzen Illusionen von Straße auf die Schiene bleiben im unteren eintelligen Prozentbereich.
Selbstverständlich darf man weiter träumen.
22.07.2018, 12.30 Uhr
Psychoanalytiker | Man könnte ja erstmal ganz klein anfangen ...
... und zum Beispiel die Butter von bayrischen Kühen nicht nach Hamburg zu REWE fahren, um dann auf dem Rückweg die Butter schleswig-holsteiner Kühe nach Rosenheim zu karren. Auch muss nach meiner Auffassung keine Asche mittels bulgarischer Laster auf der A38 (Unfall mit Todesfall) gen' Osten gefahren werden. Der "Irrsinn", Waren im Internet zu bestellen, um sie dann bei Nichtgefallen zurückzuschicken, ist natürlich auch Schuld an den zunehmenden Lasterkaravanen. Wenn ich mal in der Schlange vor dem Postschalter stehe, frage ich mich oft, welchen Nutzen und Sinn es hat, Waren zu bestellen, das Paket zu empfangen oder irgendwo abzuholen, die Ware auszupacken, zu testen um sie dann wieder einzupacken und zur Post zu bringen. Kann man nicht mal in die Stadt gehen und einfach mal dort kaufen? Noch schlimmer finde ich den "Test" und die Beratung vor Ort und den anschließenden Kauf im Internet.

Auch so machen wir die Läden in den Städten, die Straßen und Autobahnen, sowie unser Land kaputt.
22.07.2018, 21.40 Uhr
Tamara Jagellovsk | Ich habe es andersherum versucht,
weil mein TV Anfang des Jahres sein Leben ausgehaucht hatte habe ich mich im Internet informiert und bin anschließend losgegangen um mir vor Ort ein Gerät zu kaufen.
In einem großen Mediamarkt in Bahnhofsnähe wurde ich fündig. Als ich zum Fachverkäufer sagte das ich dieses Gerät gerne hätte bekam ich zur Antwort: Das ist das Vorführmodell, ich kann Ihnen eins bestellen....!
Vielen Dank das kann ich selber und bekomme es noch um einiges preiswerter.
Solange Lagerhaltung auf der Straße statfindet wird sich verkehrsmäßig NICHTS ändern.

Tamara Jagellovsk GSD
22.07.2018, 22.03 Uhr
M. Kuester | Auch das wirst du nicht mehr ändern...
und vieles kannst du lokal gar nicht kaufen. Oder du kannst es kaufen, es wird allerdings auch nur bestellt und auf gleichem Weg in den Laden geliefert. Der einzige Unterschied. Der Paketdienst hält nicht vor deiner Tür, du zahlst dafür drauf und musst mit dem Auto noch einmal extra zum Laden.

Lokal kaufen ist richtig und wichtig, funktioniert aber eben leider nicht immer.

Das rollende Lager ist heute Standard. Ganze Sortimente werden heute im rundum Service angeboten. Heißt, nicht der Laden bestellt im eigenen Großlager und füllt selber auf. Da bringt der Fahrer einer z.B. Backwarenkette die Ware, macht Inventur und füllt auch die Regale.

Da hängen heute ganze Wirtschaftszweige dran. Das ist teilweise Irre. Ich habe selbst mal in einem großem Logistikzentrum gearbeitet und vom Wareneingang, über Qualitätskontrolle, bis zur Kommissionierung, alles mal mitgemacht. So gemächlich wie das früher funktionierte, wo eine Bestellung gut und gerne einige Wochen brauchte und unterwegs war, heute völlig undenkbar.

Der Verbraucher müsste sich wieder massiv einschränken. Und das wird er nicht tun.
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