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Di, 00:55 Uhr
10.10.2017
Neues aus Bad Frankenhausen

Veranstaltungen im Panorama Museum

Die Museumsnacht im Panorama Museum ist gerade Geschichte, kn berichtete, da stehen schon die nächsten Termine vor der Tür. Hier die Tipps wie gewohnt von Fred Böhme unter anderem mit einer Vernissage im November zu einer neuen Ausstellung...

Freitag, 20. Oktober, 20:00 Uhr in der Eingangshalle
THE GOOD LOVELIES FOLK, COUNTRY, SWING AUS KANADA
THE GOOD LOVELIES ist ein kanadisches Damenquartett, das seit einigen Jahren mit viel Witz und einer XXL-Portion an weiblichem Charme die Folk-Music-Szene Kanadas aufmischt. Besonderes Markenzeichen des Ensembles ist der perfekte mehrstimmige Satzgesang, der öfter an die Andrew-Sisters aus den 30ern erinnert, also an die gute, alte Swing-Ära, dann wieder - in Americana-Gefilden angekommen - wie eine gut gelaunte Variante der The Be Good Tanyas klingt.

Ihren Gesang begleiten sie sparsam mit Banjo, Mandoline, Gitarre und Bass und auch darin gleichen sie der letztgenannten Band, wobei sie auf der Bühne öfter mal die Instrumente tauschen. Es ist im besten Sinne die Folk-Tradition Nordamerikas, also Folk, Country und die ländlichen Balladen, die sie Augen zwinkernd und mit viel Musizierlust beerben und überaus lebendig präsentieren.


Freitag, 27. Oktober, 20:00 Uhr im StuKi 76
KÖNIGIN DER WÜSTE (USA/MA 2015) BIOGRAPHIE / DRAMA
Als die wissbegierige junge Britin Gertrude Lowthian Bell ihren Vater anfleht, sie nicht im verregneten England versauern zu lassen, sondern sie in die weite Welt hinauszuschicken, arrangiert Thomas Hugh Bell im Jahr 1902 den Aufenthalt seiner Tochter bei einem Verwandten in Teheran.

Dort verliebt sich Gertrude unsterblich in den mittellosen Diplomaten und Glücksspieler Henry Cadogan. Als der Vater den beiden die Eheschließung untersagt, nimmt die Beziehung ein abruptes Ende und Gertrude verschreibt sich fortan ihren Reisen durch den Nahen Osten und dem Studium der lokalen Politik und Kultur. Gertrude Bell übernimmt neben ihren wissenschaftlichen und schriftstellerischen Arbeiten nun auch politische Posten und wird immer bedeutsamer für die örtlichen Machthaber…

Freitag, 3. November, 20:00 Uhr im StuKi 76
SUITE FRANCAISE – MELODIE DER LIEBE (UK/F/BE/CA 2016) KRIEGSFILM / ROMANZE
Die junge Lucille Angellier lebt während des Zweiten Weltkriegs im besetzten Frankreich. Da ihr Ehemann in den Krieg gezogen ist, wartet sie nun gemeinsam mit ihrer dominanten Schwiegermutter auf Nachricht von ihm. Doch ihr Leben wird gehörig durcheinander gewirbelt, als eines Tages mehrere Flüchtlinge aus Paris und wenig später auch eine Kompanie deutscher Soldaten in ihrem Dorf eintreffen.

Da die Unterbringung letzterer den Einwohnern zukommt, sollen die Angelliers den deutschen Offizier Bruno von Falk bei sich beherbergen. Dies gestaltet sich nicht nur deswegen als heikel, weil Lucille gleichzeitig den flüchtigen Bauern Benoit versteckt hält, sondern auch, weil sie sich im Laufe des Aufenthalts der Deutschen mehr und mehr zum kultivierten Bruno hingezogen fühlt, mit dem sie ihre Leidenschaft für Musik und das Klavierspiel teilt. Filmstarts.de

Vernissage
SAMSTAG, 11. NOVEMBER, 16:00 UHR IM AUSSTELLUNGSSAAL
CÉCILE REIMS. D´APRÈS HANS BELLMER (bis 18.02.2018)
Cécile Reims, 1927 als Tsila Remz in Paris geboren, absolvierte ihre Ausbildung als Kupferstecherin im Paris der späten vierziger Jahre und übernahm die Aufgabe, Hans Bellmers Zeichnungen auf die Druckplatte zu übertragen, vermittelt durch den surrealistischen Verleger Georges Visat. Bis zu Bellmers Tod im Jahre 1975 übersetzte sie Einzelblätter und ganze Serien in die Druckgrafik, etwa „Petit Traité de morale“ (1968), „Les Marionnettes“ (1969), Illustrationen zur Erzählung von Heinrich von Kleist oder „Les Chants de Maldoror“ (1971, zum Text des Comte de Lautréamont).

Hans Bellmer begann seine künstlerische Laufbahn in den zwanziger Jahren als Gestalter beim Malik-Verlag. 1934 publizierte er sein Schlüsselwerk „Die Puppe“ im Eigenverlag und in der surrealistischen Zeitschrift „Minotaure“. Er stellte erotische, verstörende Fotografien von Puppen vor, die er aus Teilen von Schaufensterpuppen, Holz, Metall und Gips montiert hatte, und präsentierte die Motivwelt, die für sein Schaffen bis zuletzt zentral sein sollte…
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