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Fr, 07:48 Uhr
11.08.2017
Neues aus Sondershausen

Was wird da unter den Teppich gekehrt?

In einer Pressmitteilung forderte die Nubi Sondershausen eine bessere Aufklärung zum Thema unberechtigte Zahlungen an den TAZ...

- In der Ausgabe einer Thüringer Zeitung war auf der Titelseite am 18. August 2016 zu lesen:
"Untersuchung gegen Kreyer
Der Stadtrat prüft Vorwürfe gegen Sondershausens Bürgermeister, weil er jahrelang überhöhte und ungerechtfertigte Bescheide des Trink- und Abwasserzweckverbandes (TAZ) "Helbe-Wipper" geduldet haben soll.“
Weitere Ausführungen standen zeitgleich in der Regionalausgabe.

- Ein ehemaliger Mitarbeiter der Stadtverwaltung behauptete in einem: Abschlussbericht vom O3. Mai 2016 an die Vertreter im Stadtrat, es handele sich um eine Überzahlung
von sagenhaften 1.410.195,24 Euro.

- Eine Arbeitsgruppe des Stadtrates sollte die Vorwürfe prüfen. Jeder Hauseigentümer und die Stadt seien zur Mitwirkung verpflichtet und haben ihre Gebührenbescheide zu prüfen, so hieß es.

- Nachdem ein Jahr vergangen ist, so11ten unsere Bürger innen und Bürger erfahren, was aus der Sache geworden ist beziehungsweise wer dafür verantwortlich ist,
Wie viele Euro der TAZ an die Stadt zurück zuzahlen hat und wofür das Geld verwendet wird.

- Die NUBI fordert das und meint, die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt haben ein Recht darauf!

Vorstand der Nubi
Gez. Gerhard Axt 08.08.2017
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Kommentare

11.08.2017, 09.44 Uhr
Bussard | Nicht verwunderlich
Es ist nicht Verwunderlich, dass der Untersuchungsausschuss der Stadt Sondershausen so schleppend arbeitet Wer sich mit dem Problem beschäftigt, dem wird immer klarer, es ist keine Aufklärung gewünscht.
Was ist schon 1 Million Euro für die Stadt, die verschleudert wurde? Peanuts !!
Zeit benötigt man auch und will sie allem Anschein nach auch gewinnen.
Der Bürgermeister, Herr Kreyer, gab schon mehrfach bekannt, dass er zur nächsten Wahl nicht wieder kandidieren wird. Warum sollte man ihm nicht ein Geschenk machen und die Untersuchungen in die Länge ziehen? Nach der Pensionierung ist alles nur noch Schall und Rauch und seine Pension gesichert.
Zahlt ein Bürger sein Knöllchen nicht, leistet der Mahnung keine Folge, erfolgt sofort die Einleitung eines Bussgeldverfahrens beim Amtsgericht. Es geht dann immerhin um ca. 50 Euro.
Welch ein Betrag im Gegensatz zu obigen Verfahren.
Was sagt der Untersuchungsausschuss bzw. dessen Vorsitzender dazu? Arbeitet der Ausschuss überhaupt? Welche Teilergebnisse wurden bisher erreicht?
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