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Do, 18:11 Uhr
10.08.2017
Neues aus Sondershausen

Rathaus wird saniert

Am Nachmittag erreicht kn diese Pressemitteilung zur Sanierung des Rathauses in Sondershausen. Sanierung des Rathauses im Wesentlichen zu gleichen Konditionen. .

Nach intensiven Prüfungen und Beratungen durch die zuständige Kommunalaufsicht des Landratsamtes des Kyffhäuserkreises sowie Abstimmungen im Landesverwaltungsamt ist festzustellen, daß eine Übertragung des Rathauses im Falle der Stadt Sondershausen nicht wie vorgesehen erfolgen kann.

Die von den kreditgebenden Banken im Rahmen der Kreditverhandlungen angestrebten Bedingungen und die von der Kommunalaufsicht zwingend zu beachtenden Punkte waren am Ende in wesentlichen Positionen nicht deckungsgleich in Übereinstimmung zu bringen. Insbesondere eine Rückübertragung des Rathauses nach Beendigung der Finanzierung an die Stadtverwaltung Sondershausen konnte nicht zum Einverständnis aller beteiligten Institutionen mit entsprechenden Festlegungen vereinbart werden.

Das als „kreditähnliche Rechtsgeschäft“ zu qualifizierende Vorhaben kann damit nicht umgesetzt werden. Aus diesem Grund und wegen der Unverzichtbarkeit des Rathauses ist die Sanierung über die Stadtverwaltung abzusichern. Hierbei bilden die bereits publizierten Kosten derzeit die Grundlage. Die Planungen im Detail stehen auf der Tagesordnung des zuständigen Stadtrates. Erst nach Ausführung dieser Planung ist eine detailreichere Kostenübersicht möglich.

Die beschriebenen Änderungen führen zur Notwendigkeit eines Nachtragshaushaltes, da die finanzielle Absicherung des Vorhabens in den Finanzplanungen der nächsten Jahre Berücksichtigung finden muß.

Die Änderungen in der Verfahrensweise führen im Kern zum gleichen Ergebnis. Anstatt den Eigenanteil über die vorgesehene Miete abzuleisten werden die Eigenanteile ohne die Einbeziehung eines Dritten (hier „Wippertal“) direkt geleistet. In beiden Fällen steht letztlich die notwendige Sanierung des Rathauses zu im Wesentlichen gleichen Konditionen im Vordergrund.
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Kommentare

10.08.2017, 18.22 Uhr
tannhäuser | Die Wippertal ist abgesprungen?
Gut für alle Mieter dieser WBG!

Was ist denn nun wieder bei der Stadt schiefgelaufen, wenn so ein zuverlässiger Partner abspringt?

Dürfen jetzt doch die Bürger direkt für das Rathaus bezahlen, ohne Umwege über Kredite, Bürgschaften etc.?
10.08.2017, 23.42 Uhr
Micha123 | Unsinnige Millionen Sanierung eines alten Rathauses in SDH
Natürlich entspricht ein Rathaus, welches Jahrhunderte hinter sich hat, nicht mehr den heutigen Normen und Ansprüchen.Wie groß war Sondershausen damals... wie groß waren die Menschen, wenn man heute mit 1.70 schon am Türrahmen hängenbleibt...

Allerdings sollte man den Tatsachen ins Gesicht sehen. Die Sanierung kostet sicherlich über 5 Mio Euro. Geld, welches die Stadt nicht hat.
Und was ist, wenn es saniert ist und die Millionen verbaut wurden sind?
Die Stadtverwaltung sitzt nicht nur im Rathaus, sondern auch in der Carl-Schroeder-Straße "Alte Kämmerei", "Konservatorium", "Vorwerksmühle", im Schloss, im Haus zum Schwan usw.
Kreuz und Quer ist alles verstreut und nicht selten kam es vor, dass man von einem Gebäude zum nächsten musste und wieder zurück...
Was ändert sich dann nach der Millionen-Sanierung??

Es würde absolut Sinn machen, wenn man für diese Gelder ein komplett neues Verwaltungsgebäude errichtet. Dort sind dann jedes Amt, jedes Büro und jeder Ansprechpartner. Natürlich behindertengerecht und offen für die Bürger.

In das Rathaus (ohne Sanierung) könnte die Stadtinformation und man könnte es als Art Museum für die Stadt nutzen. Die anderen Verwaltungszimmer, diese kann man zu Wohnungen oder Geschäftsräumen umbauen und vermieten. Hier hat man Einnahmen! Vernünftiger Wohnraum in Altbauten ist immer gerne gesucht.
Die freigewordene "Alte Wache" könnte dann wieder als kleine Eisdiele genutzt werden, wo man im Sommer davor sitzt.

Und wohin mit dem neuen Verwaltungsgebäude? Das Gebäude "Zum Weissen Ross" in der Burgstraße könnte abgerissen werden und es entsteht Platz. Oder das Schandfleck mit dem alten Gefängnis - Abriss und Platz für die Stadtverwaltung ist da.

Wenn man schon Millionen in Verwaltungsgebäude stecken will und eh kein Geld hat, dann bitte einen kompletten Neubau mit Sinn und Verstand.
11.08.2017, 09.33 Uhr
Bussard | Zauberküche- Stadtverwaltung Sondershausen
Es gibt Änderungen, bei der Bezahlung der Umbaukosten für das Rathaus der Stadt Sondershausen. Wer sich darüber wundert, kann nur bedauert werden.
Warum wohl? Man kann nicht Eigentum der Stadt für 1 Euro veräußern, wobei der Grund und Boden schon viel mehr wert ist. Verkauft wird noch an eine Gesellschaft deren Anteilseigner mit 97 % die Stadt ist, also für Gewinn oder Verlust geradesteht, Der Verlust wird durch die Baumassnahme höher und der Gewinn geringer. Das heisst. die Stadt profitiert mehrmals und hat aber papiermäßig keinen Gewinn und somit kann das Geld nicht für Aufgaben der Stadt ausgegeben werden.
So ist es ein grandioser Schachzug.
Vor Jahren hatte eine Putzfrau einen Pfandbon für wenige Cent eingelöst. Sie wurde wegen Betrugs und Unterschlagung entlassen. Wie steht es mit der Verfahrensweise der Übereignung des Rathauses? Wer wird dafür zur Rechenschaft gezogen? Wie immer Niemand und die Zeche zahlen die Bürger Sondershausens.
Es kann nichts zum Nulltarif geben, dass wussten schon unsere Vorfahren.
Ein Glück, dass die Kommunalaufsicht diesen Schwindel erkannt hat.
Jetzt sind die Arbeiten begonnen und müssen zu 100 % auf Kosten der Bürger und gegen andere Ausgaben zu Ende geführt werden.
Ein wirkliches Meisterstück der Stadtverwaltung und des Stadtrates, der dem Verkauf zustimmte?
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